Performative Lesung & Podiumsdiskussion

Schmerz hat viele Gesichter

21. November 2019
18:00 Uhr

Bar ab 19:30

Kalenderdatei herunterladen ▾

Kunst, Medizin und Philosophie im Dialog.

Über eine Million Menschen in der Schweiz leiden an chronischen Schmerzen. Die Signalfunktion des Schmerzes ist verloren gegangen, seine Ursache nicht mehr nachweisbar. Es stellt sich zwischen den Betroffenen, ihren Angehörigen und Freunden sowie dem medizinischen Fachpersonal eine Krise der Vermittlung ein. Die Künste können hier intervenieren, vielfältige Ausdrucksformen und Übersetzungen finden, andere Perspektiven eröffnen und neue Fragen stellen. Nach der performativen Lesung diskutieren Expert*innen künstlerische und kunsttheoretische, medizinische und philosophische Sichtweisen zum Thema chronische Schmerzen.

Performance-Lesung mit Johannes Willi


Der Künstler Johannes Willi erkundet mit seiner Arbeit verborgene Geschichte(n), formale Zusammenhänge und geheime Verbindungen zwischen Ereignissen und Institutionen. Sie zielen darauf ab, neue Sichtweisen zu ermöglichen – dem Publikum und dem Künstler selber. Der Prozess der Recherche, des intuitiv geleiteten Suchens und Findens ist dabei genauso wichtig wie die künstlerische Umsetzung.

Podiumsgespräch mit:

  • Sigrid Adorf, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, ZHdK
  • Tobias Eichinger, Philosoph, Film- und Theaterwissenschaftler, IBME
  • André Ljutow, Facharzt Orthopädie und Schmerzspezialist SGSS, Zentrum für Schmerzmedizin Nottwil
  • Bettina Schwind, Gesundheitswissenschaftlerin, IBME
  • Johannes Willi, Künstler
  • Susanne Brauer, Moderation

Eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Philosophie.

In Kooperation mit artists-in-labs program (ZHdK), Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte IBME (Universität Zürich) und Zentrum für Schmerzmedizin Nottwil (Schweizer Paraplegiker-Zentrum).

Anmerkung

Anschliessend zur Veranstaltung können sich die Teilnehmenden an der Bar entspannen, bevor um 20.00 die nächste Veranstaltung in der «Alten Anatomie» startet.

Eintritt frei.